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01.06.2020

Mein Besuch auf dem Campus Klein-Altendorf

Gerne habe ich als designierter überparteilicher Bürgermeisterkandidat von SPD, UWG, FDP und Bündnis 90/Die Grünen das Gespräch mit Prof. Dr. Ralf Pude, dem Leiter des Campus Klein-Altendorf der Universität Bonn, gesucht. Ich bin beeindruckt von der Vielfalt und der Intensität der von diesem Institut verfolgten Arbeiten.

Bei einem Gespräch auf dem Campus erläuterte Prof. Pude die Funktion des Campus und stellte die aktuellen Forschungsvorhaben vor. Dabei wies er auf die enge Zusammenarbeit auch mit lokalen Stellen hin. Zu den aktuellen Forschungsvorhaben im Bereich nachwachsender Rohstoffe gehören neben Miscanthus auch die durchwachsenden Silphie, Sida, Topinambur sowie schnellwachsende Bäume wie Paulownia. Besonderes Augenmerk gilt aber dem Forschungsprofil „Innovationen und Technologien für eine nachhaltige Zukunft“. Hierbei stehen nachhaltige Baustoffe, nachhaltige Verpackungsmaterialien und Torfersatzprodukte im Vordergrund.

Aber auch die Verknüpfung mit den regionalen Akteuren wurde diskutiert. Hierbei stand der bio innovation park Rheinland e.V. im Mittelpunkt des Gesprächs. Dieses Netzwerk aus Wissenschaft (Universität Bonn, Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, etc.) und regionaler Wirtschaft bietet einen direkten Austausch zwischen Forschung und Praxis.

Prof. Pude betonte auch die Bedeutung überregionaler Zusammenarbeit, wie z.B. das Kooperationszentrum Gartenbau, kurz KoGa. Dies ist ein bundesweit einmaliger Zusammenschluss, in dem u.a. Wissenschaftler (z.B. Doktoranden) mit der Praxis (z.B. Meisterschüler) zusammenarbeiten. KoGa ist ein Paradebeispiel länderübergreifender Zusammenarbeit in Forschung, Lehre, Aus- und Weiterbildung sowie Beratung.

Ich bin äußerst interessiert an den vielfältigen Aufgabenstellungen und Zusammenschlüssen am Campus Klein-Altendorf und habe mich bei Prof. Pude herzlich für das offene Gespräch bedankt. Ich habe das Universitätsgelände mit dem Versprechen verlassen, dass dies sicherlich nicht der letzte Besuch am Campus Klein-Altendorf gewesen sei. Die in diesem Gespräch gewonnenen Informationen und Eindrücke über die hier betriebene Forschung, ihre Verknüpfung mit der regionalen Wirtschaft und deren nachhaltigen Entwicklungsmöglichkeiten seien eindrucksvoll und es wert, vertieft zu werden.