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13.07.2020

Besuch der Malteser-Rettungswache in Rheinbach

Einen äußerst interessanten Einblick in die Arbeit der Malteser konnte ich bei meinem Besuch in der Rheinbacher Rettungswache bekommen. Nach einer ausführlichen Begrüßung erfuhr ich zunächst eine Menge über die vielfältigen Aufgaben der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Dazu gehören längst nicht nur Rettungseinsätze, auch wenn die sicher zu den wichtigsten Aufgaben gehören. Die Rheinbacher Malteser sind als Ausbildungswache auch für die 3-jährige Schulung der Notfallsanitäter in der Region verantwortlich und kümmern sich um Erste-Hilfe-Kurse ebenso wie um die Ausbildung von Schulsanitätern, die medizinische Begleitung von Großveranstaltungen und viele andere Aufgaben.

Beim Blick in die Fahrzeughallen wird klar, wie wichtig der Standort Rheinbach für die Notfallversorgung in der Region ist. So stehen täglich mindestens 10 Fahrzeuge, davon stets zwei Rettungswagen und ein Notarztwagen, 24 Stunden zur Verfügung.

Intensiv diskutierten die Malteser mit mir über den hohen personellen Aufwand, der nötig ist, um jederzeit schnell helfen zu können. Dabei ging es um die große Anzahl an gut qualifizierten Einsatzkräften bis hin zum Notarzt, der auf der Rheinbacher Wache ständig vor Ort ist.

Immer wieder hört man davon, dass Rettungskräfte dabei angegriffen oder in ihrer Arbeit behindert werden. „Das erleben wir hier äußerst selten“, sagte mir Thorsten Schuhmann, Leiter der Rettungswache, „wir hören das aber von den Kollegen aus großen Städten und das macht uns schon Sorgen“.

Mich hat im Besonderen die Mischung aus hauptamtlichen Mitarbeitern und Ehrenamtlern beeindruckt. Sie ist auch für Kreisgeschäftsführer Michael Krämer ein besonderer Gewinn, denn ohne das Ehrenamt gäbe es beispielsweise den Besuchsdienst mit Hunden nicht, der sehr viel Freude in Alten- und Pflegeeinrichtungen bringt.

Zum Schluss bekam ich noch einen Einblick in die Arbeit des Malteser-Pflegedienstes, dem Malteser Hausnotruf und den beliebten „Essen auf Rädern“-Service. Herzlichen Dank an Christoph Merker (Geschäftsführer Ehrenamt), Michael Krämer (Kreisgeschäftsführer), Michael Mackowiak (Stadtbeauftragter) und Thorsten Schuhmann (Wachleiter) für den ausführlichen Blick hinter die Kulissen.